Rosskastanien sind nicht essbar, jedoch lässt sich eine Abkochung aus deren Rinde junger Zweige oder Samen heilsam verwenden (Jorge D. Pamplona Roger, 2016).
Resistente Stärke - Stärkung für Darm und Stoffwechsel
Resistente Stärke wird im Gegensatz zur klassischen Stärke nicht rasch zerlegt und ins Blut aufgenommen, sondern gelangt in den Dickdarm, wo sie die Darmbakterien nährt und die Darmflora stärkt.
Nahrungsmittel, die resistente Stärke enthalten: ganze Getreidekörner, grob geschrotener Vollkorn, Samen, Hülsenfrüchte, unreife Bananen, rohe Kartoffeln, gekochte und wieder abgekühlte Kartoffeln und Reis, gekochter und abgekühlter Reis
Wirkung: Regulierung der Darmflora, positive Beeinflussung des Fettstoffwechsels, vermuteter protektiver Schutz vor Darmkrebs, blutzuckerregulierend, untersützt das Abnehmen
(Natur und Heilen, 9/2026)
Rosskastanie - Venenmittel
verwendete Teile: Rinde junger Zweige und Samen
Hinweis: Die Literatur empfiehlt nicht selbst zu sammeln, sondern Präparate aus der Apotheke zu nutzen.
Abkochung: 50 g der Rinde junger Zweige u./od. Samen je Liter Wasser verwenden
Äußerliche Anwendung: 1. als Kompressen mit der Rindenabkochung 3-4 mal tgl. 5-10 min. auf die betroffenen Stellen (Hämorrhoiden, Krampfadern) legen. 2. als Sitzbäder mit der Abkochung bei Prostataleiden und Hämorrhoiden. 3. als Vollbad zur Hautpflege eine Abkochung aus 0,5 kg zerkleinderten Samen je Liter Wasser (5 min. kochen) ins Bad geben.
(Jorge D. Pamplona Roger, 2016)
Vitamin D - ein ausgewogener Spiegel ist wichtig
Häufig wird der Vitamin D-Spiegel im Blut in der Praxis nicht bedacht. Meist ist es der Patient, der auf Anfrage seinen Spiegel bestimmt haben möchte und das lohnt sicht.
Anwendungsgebiete/Wirkungen: Autoimmunerkrankungen, Infektionen, Stärkung des Immunsystems, Krebsprävention, Entzündungen, Allergien, Depression, Müdigkeit, Haut-, Knochen- und Muskelerkrankungen, Gedächtnisschwäche, Hypertonie, Diabetes, hormonelle Dysbalance
(Dr. med. Luitgard Baumeister-Jesch)
In den Herbst hinein und über die Wintermonate ist es ratsam, seinen Spiegel bestimmen zu lassen, da sich Mangelerscheinungen in diesen Monaten eher verstärken.
Was bewirkt ein Spaziergang im Wald?
Der Wald wirkt auf den Menschen heilsam. Die sanften Geräusche der Blätter, die erdenden Düfte des Waldbodens und die Duftstoffe der Bäume wirken ausgleichend auf unsere Gesundheit. Die Heilsamkeit des Waldes auf unseren menschlichen Organismus wurde bereits in vielen Sudien untersucht und nachgewiesen.
Wirkungen auf unseren Organismus: Puls- und Blutdrucksenkung, Abnahme der Konzentration des Stresshormons Kortisol, schenkt Ruhe nach geistiger Arbeit, stimmungserhellend, Stärkung des Immunssystems und Krebsprävention durch gesteigerte Produktion von natürlichen Killerzellen im Blut
(Naturwald-Akademie)
Schmidt Max
Immer wieder schön!
Mit freundlicher Empfehlung von Andrea Just und Andrea Schmitt
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